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Stabwechsel beim IndeMusik Orchester

Konzertpremiere für Harry Brandts im Inda "Aachener Zeitung" Mittwoch, 26. September 2016 um 12:53 Uhr
www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/stabwechsel-beim-inde-musik-orchester_aid-25245775
VON: KATRIN ALBRECHT
FOTO: KURT BAUER 

Aachen „Film ab. Knolle, die Erste“ — so hatte das Inde-Musik-Orchester sein diesjähriges Konzert überschrieben. Der Titel wies nicht nur darauf hin, dass die Zuschauer bekannte Klassiker der Filmmusik zu hören bekamen. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte des Orchesters auskannte, wusste auch, dass mit dem Konzert eine Premiere verbunden war. Teilen Tweeten Weiterleiten Drucken Von Kathrin Albrecht Zum ersten Mal nach dem Wechsel würde Harry Brandts als musikalischer Leiter den Taktstock schwingen. Trotz des schönen Wetters war die neue Aula des Inda-Gymnasiums gut gefüllt. Mit einem Gongschlag begann das Konzert, in dessen Verlauf Medleys aus Filmklassikern wie „Rocky“, „Harry Potter“, „Der Herr der Ringe“ und „Star Wars“ zu hören waren.

Besonders bewegend war die Zusammenstellung der Stücke aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Das Phantom der Oper“. Das sei, erzählt Harry Brandts später, musikalisch ein „dicker Brocken gewesen“, weil die Stücke sehr dicht arrangiert seien. Das erfordere viel Aufmerksamkeit, für die Musiker wie für den Dirigenten. Begeisterten Applaus erntete auch das Medley aus James-Bond-Titelthemen, unter anderem erfüllten die Melodien aus den Filmen „Octopussy“, „Goldfinger“, „Dr. No“ und „For your eyes only — In tödlicher Mission“ die Aula. Bewusst hatte das Orchester auf Zwischenmoderationen verzichtet, doch vor der offiziell letzten Nummer richtete Brandts doch ein paar Worte an das Publikum. „Ich bin der Neue“, sagte er und dankte den Zuhörern, dass sie bis zum Schluss geblieben waren: „Das sagt mir, es hat Ihnen gefallen“. Brandts bedankte sich bei seinem Vorgänger Vladimir Bayer, der bei diesem Konzert die Bass-Klarinette spielte, dafür, dass dieser ihm im vergangenen Jahr „sein“ Orchester überantwortet hatte.

Danach gab es noch Musik, neben dem letzten offiziellen Musikstück, „The Blues Brothers Revue“, folgten als Zugaben „Coldplay on stage“, das unter anderem die Hits „Clocks“ und „Viva la vida“ der britischen Band miteinander verschmolz, und „It’s a beautiful day“ von Michael Bubblé. Ein wirklich passender Abschluss für einen schönen Tag und einen schönen Konzertabend. Auch, wenn er als musikalischer Leiter bei anderen Orchestern schon etwas Routine habe, sei er doch immer noch angespannt vor einem Konzert, erzählt Harry Brandts, aber das gehöre eben dazu. Den Schwerpunkt des Konzertes haben die Musiker gemeinsam erarbeitet. Ein halbes Jahr lang probten sie die Stücke, auch die Ferien durch. Dafür zogen die Musiker vorübergehend auch in die Aula der Privatschule Conventz in Roetgen. Man darf gespannt sein, was sich die Musiker für das kommende Konzert in „Knolle“ — so nennen die Kornelimünsteraner liebevoll ihren Ort — ausdenken.


„Die Knollen“ spielen berühmte Filmmusik

Probewochenende in der Aula des Inda-Gymnasiums: Das Inda Musik Orchester präsentiert berühmte Filmmelodien
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/die-knollen-spielen-beruehmte-filmmusik_aid-25244515
"Aachener Zeitung" Donnerstag 22. September 2016 um 10:19 Uhr

Stolberg/Kornelimünster „Großes Kino“ in Kornelimünster: Unter dem Motto „Film ab. Knolle, die Erste...“ stehen insbesondere Titelmelodien aus zahlreichen Leinwandhits im Mittelpunkt eines besonderen Premierenkonzerts des Inde-Musik-Orchester (IMO). 
Es ist das erste, seit Dirigent Vladimir Bayer den Stab an Harry Brandts weitergereicht hat. Wer‘s nicht weiß: „Knolle“ ist die liebevolle Selbstbezeichnung der Kornelimünsteraner. Zu den Konzertstücken gehören die berühmte Eröffnungsfanfare der Filme von „20th Century Fox“, Highlights von „Harry Potter“, dem „Phantom der Oper“, „Herr der Ringe“, der „Star Wars Saga“ oder das wunderschöne Stück „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Und natürlich darf auch „James Bond 007“ in dieser Reihe nicht fehlen.

Das Konzert ist am Sonntag, 25. September, 17 Uhr, in der neuen Aula des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster, dem „Probenlokal“ des IMO. Das IMO wird gefördert vom Verein „Musik und Schule in Kornelimünster“ („M.u.S.i.K.“).


IndeMusik Orchester im Filmfieber

"Großes Kino" in Kornelimünster
"Super Mittwoch" Mittwoch, 21. September 2016

FOTO: HARRY BRANDTS

Kornelimünster "Großes Kino" in Kornelimünster: Unter dem Motto "Film ab. Knolle, die Erste..." stehen insbesondere Titelmelodien aus zahlreichen Leihwandhits im Mittelpunk eines besonderen Premierenkonzerts des IndeMusik Orchesters (IMO). Es ist nämlich das erste, seit Dirigent Vladimir Bayer den Stab an Harry Brands weitergereicht  hat.

Zu den Konzertstücken gehören zum Beispiel die berühmte Eröffnungsfanfare der Filme von "20th Century Fox", Highlights aus "Harry Potter", dem "Phantom der Oper", Herr der Ringe", "Star Wars" oder "James Bond 007" stehen auf dem Programm.

Das Konzert findet am Sonntag, 25.September, 17 Uhr in der neuen Aula des Inda-Gymnasiums Kornelimünster statt.


IndeMusik Orchester: Streifzug durch fast alle Genres

Mitreißendes Konzert im Inda-Gymnasium: Die Mitglieder des IndeMusik Orchesters zeigten ihr Können unter alter und neuer Führung  "Aachener Zeitung" Montag, 23. November 2015

Kornelimünster. Es gibt Momente im Leben, da treffen Gefühle aufeinander, die sich normalerweise eher ausschließen. So weiß Vladimir Bayer, Dirigent des Inde-Orchesters, gar nicht, was er in dem Moment, in dem er das letzte Mal den Dirigentenstock bewegt, fühlen soll.

Es ist wohl eine Mischung aus Freude und Trauer, die ihn auf dem Weg zur Bühne begleitet. Freude und Aufregung über das, was kommt, und gleichzeitig ein wenig Wehmut angesichts der Tatsache, dass er das Orchester 2001 gegründet hat und nun das Abschlusslied „The Mission“ von Ennio Morricone nicht selbst dirigiert, sondern zum Instrument greift und mitspielt.

Das Konzert des Inde-Musikorchesters, welches vom Verein „M.u.s.i.k“ getragen wird, feiert sein zehnjähriges Jubiläum und nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch fast alle Genres. Angefangen vom „Tanz der Vampire“ über „Music“ von John Miles bis hin zu „Song and Samba“ von Luiz Bonfa oder „Caravans Theme“ von Mike Batt ist alles vertreten. Gut 300 Mitglieder zählt der Verein „M.u.s.i.k.“, der 20 Instrumentallehrer beschäftigt und das Inda-Gymnasium bei der Organisation von Konzerten unterstützt. Wobei Konzerte wie dieses in der komplett vollen Aula des Inda-Gymnasiums schon etwas Besonderes sind.

Vladimir Bayers Herz schlägt an diesem Tag sogar etwas schneller als sonst, wie er erzählt: „Natürlich habe ich Tränen in den Augen. Aber ich habe mir gesagt, dass ich mit dem Höhepunkt aufhören möchte, und heute ist es einfach so weit.“ Sein Nachfolger Harry Brandts übernimmt ab sofort das Inde-Musikorchester und zeigt bei dem Lied „The Mission“, dass er mindestens genauso viel Taktgefühl besitzt wie sein Vorgänger. Überhaupt scheint das Taktgefühl den Musizierenden im Blut zu liegen. Egal ob Klassik, Blues, Jazz, Swing oder schnelle orientalische Stücke – jeder Ton sitzt, und das Publikum zeigt seine Begeisterung in Form von langem Applaus, der nicht zwangsläufig nach dem Stück einsetzt, sondern auch nach besonders tollen Solopassagen oder weil es einfach richtig mitreißend ist.

Dass die 300 aufgestellten Stühle fast schon zu wenige sind, damit hatte Bayer vorab gerechnet. Es ist eben ein ganz wunderbarer Tag, an dem gleich drei Mal gefeiert wird und an dem die Emotionen sich ähnlich wie der Dirigentenstock stetig auf und ab bewegen.


Unverzichtbar für den guten Ton

Vladimir Bayer und Harry Brands stehen für Tradition und Zukunft der Musik in Kornelimünster
"Aachener Nachrichten" Mittwoch, 4. November 2015
VON: RAUKE XENIA BORNEFELD
FOTO: ANDREAS STENDL

Das junge Ensemble zieht alle Register

Mehr als ein starkes Stück: Inde-Musikorchester überzeugt mit großer Bandbreite im Inda-Gymnasium
"Aachener Zeitung" Mittwoch, 13. Mai 2015
www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/inde-musikorchester-ueberzeugt-mit-grosser-bandbreite-1.1089119
VON: ROLF HOHL
FOTO: KURT BAUER

Kornelimünster. Es ist der Höhepunkt des Jahres für die jungen Musiker des Inda-Gymnasiums. Zum zehnten Mal hat am vergangenen Samstagabend das Jahreskonzert des symphonischen Blasorchesters des Ensembles "IndeMusik" stattgefunden. Unter der Leitung von Vladimir Bayer verwandelte das Orchester die Schulaula in eine Konzerthalle und vermochte mit einem vielseitigen Programm sowohl zu überraschen, als auch zu begeistern.
"Wir wollen den musizierenden Schülern ein Orchester  anbieten, weil das einfach viel mehr Spaß macht, als zu Hause alleine zu spielen", erklärt Ruth von den Driesch-Tesch von "Musik und Schule in Kornelimünster". So seien die Musiker mit der Zeit immer zahlreicher geworden. Mittlerweile spielen über 40 Schüler und Ehemalige im Orchester, wo über Klarinetten, Querflöten, Trompeten und Perkussion nahezu 20 Instrumente vertreten sind. Dieses präsentierte ein breites Spektrum vielfältiger Musikrichtungen und Stile - und so manche Melodie dürfte den Zahlreichen Zuhörer bereits bekannt gewesen sein. Nicht aber in dieser Intensität. So gab das Orchester etwa das Stück "Les Miserables" aus dem gleichnamigen Musical oder die Filmmusik von "Forrest Gump" zum Besten. Dazwischen fanden immer wieder ruhigerer Passagen Platz, die beispielsweise das Klarinetten Ensemble zu füllen wusste, bei dem der Dirigent gleich selbst mitspielte.

Schüler reden ein Wörtchen mit
Dabei haben die Jugendlichen beider Programmgestaltung auch ein gewichtiges Wort mitzureden. "Die Vorschläge, welche Stücke im Konzert gespielt werden, kommen nicht selten von den Schülern selbst", wie die Vereinsvorsitzende sagt. So bereicherten etwa das Swing-Stück "Sinatra in Konzert" oder die "Groove Academy" die breite musikalische Palette. Allein: "Insbesondere für die jüngeren Musiker ist es schwierig, das Orchester und die schulischen Pflichten unter einen Hut zu bringen",  sagt sie. Dazu komme, dass viele ältere Mitglieder nach dem Schulabschluss zum Studium in eine andere Stadt ziehen. Für das Jahreskonzert aber, sagt sie, ziehe es dann einige - auch aus weiter entfernten Landesteilen - wieder einmal nach Kornelimünster.

Von Bernstein bis Maffay: IndeMusik Orchester feiert kleines Jubiläum

"Aachener Zeitung" Donnerstag, 30. April 2015
VON: JOSEF DEIBERT
FOTO: ALEXIS KOCH

Kleines Jubiläum: Das IndeMusik Orchester präsentiert bereits sein zehntes Jahreskonzert. Es findet statt am Samstag, 9. Mai, 17Uhr im Inda-Gymnasium, Gangolfsweg 52. Inzwischen ist das IndeMusik Orchester zu einem herausragenden symphonischen Ensemble gereift. Jugendarbeit wird seit der Leitungsübernahme von Vladimir Bayer im September 2005 stets großgeschrieben: Etwa zwei Drittel der Musiker sind Jugendliche. Einige bilden mit Bayer das schon vielfach bekannte Klarinetten-Ensemble.

Das Programm des Konzertes ist vielseitig: „Les Miserables“, eine britische Verfilmung des gleichnamigen Musicals, verarbeitet von Warren Barker und die Alan Silvestri „Forrest Gump Suite“, arrangiert von Calvin Custer, leiten den Nachmittag ein. Mit „African Symphony” bieten die Musiker ein Stück mit Ausdruck und Dynamik, das an Lebensfreude schwer zu überbieten ist. Auch „Nessaja“ von Peter Maffay ist klanglich beeindruckend.

Die Musik von Leonard Bernstein in der „West Side Story“ stammt aus dem bekannten US-amerikanischen Musical. Mit „Sinatra in Concert“ folgt der Übergang zum Swing. Mitreißende Unterhaltungsmusik bieten die "Groove Academy" von Marcus Götz und "Saxo-Time" von Tom Dawitt. Das Klarinetten-Ensemble präsentiert eine musikalisch anspruchsvolle Klezmer-Suite.


Dem Konzert lauschen 250 Gäste

Das IndeMusik Orchester  von "Musik und Schule in Kornelimünster" gibt in der Schulaula des Inda-Gymnasiums alljährlich eine lohnende Vorstellung. Trotz des Erfolgs fehlt der musikalische Nachwuchs. Deshalb spielen im Orchester auch Erwachsene mit

Kornelimünster. Zugegeben, auf den ersten Blick ist das Foyer des Inda-Gymnasiums alles andere als ein Konzertsaal. Im Gegenteil: Kleine Täfelchen und Bilder der Schulsprecher unterstreichen die typische Schulaulen-Atmosphäre.
Doch kaum ertönen die ersten Klänge des großen Orchesters, wird es schlagartig ruhig und das Publikum lauscht dem weiteren Verlauf der Musik.
Das man sich immer sich noch in der Schule befindet, scheint vor allem durch den Dirigenten, der im schicken Anzug die gut 55 Orchester-Mitglieder führt, wie weggeblasen. Unter dem Namen "IndeMusik" präsentiert das Orchester sein zwölftes Konzert.
In enger Kooperation mit dem Inda-Gymnasium verfolgen Frau Ruth von den Driesch-Tesch und Herr Siegfried Stengel von "Musik und Schule in Kornelimünster" das Ziel, junge Menschen für die Musik zu begeistern.

Musik begabte Schüler

Wir fördern musisch begabte Schüler und ermöglicht ihnen das Erlernen eines Instrumentes. Allerdings fehlt es an Nachwuchs, wie Siegfried Stengel erzählt: "Vor allem durch die Umstellung auf G8 haben viele Schüler das Musizieren aufgegeben. Denn neben langen Schulzeiten, Hausaufgaben und vielleicht anderen Aktivitäten bleibt einfach keine Zeit mehr übrig. Immer mehr gehen, aber zu wenig kommen nach."
Deshalb spielen in dem Orchester auch Erwachsene, die sich einer größeren Gruppe anschließen wollten. Die Altersspanne reicht von 10 bis 55 Jahren. Was die Akteure verbindet, ist ganz klar die Liebe zur Musik. "Wir präsentieren auch viele moderne Lieder, die gerade die Jugendlichen kennen und mögen. Filmmusiken wie Funk Attack, Skyfall oder Disney Fantasy sind ebenso vertreten wie auch ein Paar ganz klassische Stücke, beispielsweise von Mozart."

Dem Publikum gefällt beides. Ungefähr 250 Gäste besuchen das Konzert alljährlich. Und egal, ob nun in einer Schule oder nicht - echte Orchestermusik verwandelt jeden Raum in einen Konzertsaal.

IndeMusik Orchester spielt Dvorak und Jones

"Super Mittwoch"
Mittwoch, 24. April 2013
"Aachener Nachrichten"
Freitag, 26. April 2013

Kornelimünster. Die jungen Musiker des Inde-Musik-Orchesters unter der Leitung von Vladimir Bayer präsentiert sich in einem Konzert. Es findet statt am Samstag, 27. April, 17 Uhr in der Aula des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster, Gangolfsweg 52. Veranstalter ist der Verein "M.u.S.i.K" - Musik und Schule in Kornelimünster.

Auf dem Programm stehen die Stücke "Slawischer Tanz Nr. 8" von Antonin Dvorak, "Soul Bossanova" von Quincy Jones, "Synphony of Hope von Kurt Gäble und "The Genius of Ray Charles", arrangiert von Michael Brown.

Kornelimünster. Die jungen Musiker des IndeMusik Orchesters unter der Leitung von Vladimir Bayer präsentieren sich in einem Konzert. Es findet statt am Samstag 27. April, 17 Uhr, Aula des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster.
Auf dem Programm stehen unter anderem die Stücke "Slawischer Tanz Nr. 8" von Antonin Dvorak, "Soul Bossanova" von Quincy Jones, "Synphony of Hope" von Kurt Gäble und "The Genius of Ray Charles, arrangiert von Michael Brown.

Nachwuchsmusiker zeigen spielerisch ihr Talent

Die 7. Orchesterparade in Brand nimmt die Zuhörer auf eine Reise in die Musikwelt mit. Zum Abschluss des Benefizkonzertes musizieren alle gemeinsam.

"Aachener Zeitung" Dienstag, 16. Oktober 2012
www.ive1869.de/archiv/AZ2012-10-16.pdf
VON: ALEXANDER KAUSCHANSKI

Junge Musiker meistern Swing und Blues

IndeMusik Orchester konzertiert im Rahmen des Stolberger Musiksommers in St. Mariä Himmelfahrt

"Stolberger Nachrichten" Freitag, 6. Juli 2012
"Aachener Zeitung" Donnerstag, 5. Juli 2012
www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/inde-musik-orchester-swing-und-blues-beim-stolberger-musiksommer-1.428567

Stolberg. In der Freizeit in einer großen Gemeinschaft mit Begeisterung vielfältige und gute Musik zu machen, das genau ist es, was der engagierte Leiter Vladimir Bayer über viele Jahre in Kornelimünster betrieben hat und jetzt in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt im Rahmen des Stolberger Musiksommers mit seinem IndeMusik Orchester unter Beweis stellte.

Viele begabte und begeisterte Blasmusikerinnen und Blasmusiker konnten die jung gebliebenen Zuhörer überzeugen, denn die musikalische Mixtur kam bestens an. Vladimir Bayer hatte ganze Arbeit geleistet.

Das Bunte Programm wurde mit dem festlichen "Concerto d´Amore" von Jakob de Haan eröffnet.

Die Liebe zur Barockmusik hatte der niederländische Komponist wirkungsvoll mit dem "Swing" verbunden. Im "Black Jack" gefiel besonders Solo-Oboist Pascal Koch.

Die Moderation des Konzertes hatte Hannah Fröhlings übernommen, die auch Trompete blies. Auf "Pink Panther" folgten "Caravan" und "Typewriter", die beherzt und schwungvoll gespielt wurden. Bei letztem Stück erschien Gitarrist Dominik Klein im Anzug und nahm mit seiner Schreibmaschine neben dem Dirigenten Platz. Dieses blasmusikalische Schmankerl war ein zusätzliches Bonbon.

Eine besondere Ohrenfreude gab es mit dem Henry-Mancini-Portrait, das verschiedene Stücke aus dem Schaffen des bekanntesten US-Komponisten darstellt. Seine Musik zeichnet sich aus durch große Leichtigkeit und oft verblüffende Einfachheit und Klarheit. Hier meisterte Tim Mayer an der Solo-Trompete seinen Part mit Bravour.

Mit dem populärsten und meistgespielten Komponisten der Gegenwart, Jacob de Haan, und seinen Bluesvariationen ging ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende.

Gerade heute, wo zu jeder Stunde und an fast jedem Ort Musik empfangen werden kann, war es schön anzusehen, dass sich junge Menschen zusammenschließen und gemeinsam musizieren. Das eigentlich als Kinderkonzert deklarierte Programm war ein besonderes Erlebnis, wenn auch von den hundert Anwesenden lediglich 15 Kinder waren. Hier sollte das Team des Musiksommers dem Termin bezüglich Kinderkonzerts neu überdenken, denn gleichzeitig Kirmes und Schulfeste - das ist des Guten zu viel. (mlo)


"Stolberger Musiksommer" 2012 Präsentation im Internet

Stolberger Musiksommer

Kinderkonzert "Indemusik"
Sonntag, 01.07.2012 15.00 Uhr
Kirche St. Mariä-Himmelfahrt

Programm:

Klassische Musik
Musik aus unserer Zeit
Das Programm wird in der Moderation bekannt gegeben
Leitung: Vladimir Bayer

Interpreten: Das IndeMusik Orchester gehört zum Verein "Musik und Schule in Kornelimünster e.V." Es ist ein Sinfonie-Blasorchester, in dem rund 40 Jugendliche und einige Erwachsene mitspielen. Vielfältige Blasinstrumente von der Piccolo-Flöte bis zur Tuba sind darin vertreten, Klarinetten, Saxofone, Trompeten, Posaunen und mehr. Außerdem gehören ein E-Bass und eine Schlagzeuggruppe dazu, denn das Orchester hat außer der Musik aus der Epochen Barock, Klassik und Romantik auch zeitgenössische Musik aus der Rock- und Popmusik im Repertoire.

Vor knapp zehn Jahren wurde das Orchester von Vladimir Bayer gegründet. Vladimir Bayer ist studierter Klarinettist und kam vor 18 Jahren aus Russland nach Deutschland. Nach langen Jahren als ausübender Musiker ist er heute vor allem pädagogisch tätig. Die Kontakte in seiner Heimat führten das IndeMusik Orchester vor einigen Jahren für eine Konzertreise nach Moskau.


Jugendorchester trumpfen bei großer Parade auf

Gemeinschaftsleistung: Viele junge Musiker machen die Orchesterparade zu einem Erlebnis
"Aachener Zeitung" 6. Oktober 2011 um 17:40 Uhr
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/jugendorchester-trumpfen-bei-grosser-parade-auf_aid-26923019
VON: GER
FOTO: DANIEL GERHARDS

Baesweiler Der Harmonieverein St. Petrus veranstaltet am Sonntag, 9. Oktober, ab 15 Uhr die „Orchesterparade der Jugendorchester” mit vier der besten Jugendorchester der Städteregion Aachen. Das Konzert findet im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums statt. Die Jugendorchester des Harmonievereins St. Petrus Baesweiler, des Musikvereins Hahn, des Instrumentalvereins Eilendorf 1869 und das „IndeMusik-Jugendorchester” aus Kornelimünster präsentieren sich mit musikalischen Vorträgen von jeweils 30 Minuten. Zum Abschluss spielen die rund 160 Musiker gemeinsam „Variation in Blue” und „Free World Fantasy”

Die „Orchesterparade der Jugendorchester” fand erstmalig in dieser Konstellation 2006 in Kornelimünster statt. Seitdem wird sie im Jahresrhythmus von einem der Vereine organisiert. Ihren bisher größten Erfolg hatte die „Orchesterparade der Jugendorchester” 2008, als sie im Krönungssaal des Aachener Rathauses zusammen mit dem besten russischen Jugendorchester, dem „Moscow State Wind College Concert Orchestra”, vor mehr als 500 Zuschauern stattfand.
Der Reinerlös des Konzertes in Baesweiler - aus Spenden sowie aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen - kommt der „Baesweiler Tafel” zugute. Durch die Baesweiler Tafel mit ihren 45 ehrenamtlichen Helfern werden derzeit etwa 550 bedürftige Personen aus Baesweiler mit den zum alltäglichen Leben notwendigen Nahrungsmitteln versorgt. Zweimal wöchentlich werden die von örtlichen Sponsoren zur Verfügung gestellten Lebensmittel ausgeteilt. Da die Baesweiler Tafel keinerlei öffentliche Mittel bezieht, ist sie ausschließlich auf Spenden angewiesen.


Ein Blasorchester kann auch Popmusik

Junge Musiker aus vier Ensembles sind bei einer Parade im Inda-Gymnasium in einem Konzert zu hören: Jugendorchester Hahn, Instrumentalverein Eilendorf, Jugendorchester des Harmonievereins St. Petrus Baesweiler und das Inde-Musik-Orchester in einem Konzert "Eine Erweiterung"

"Aachener Zeitung" Dienstag, 28. September 2010
www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/ein-blasorchester-kann-auch-popmusik-1.362048

VON: ANNIKA KASTIES
FOTO: JULIAN OMONSKY

Arbeit mit jungen Musikern trägt Früchte

Begeisterndes Konzert des IndeMusik Orchesters
"Aachener Zeitung" Mittwoch, 31. März 2010

Kornelimünster. Das Indestädtchen Kornelimünster verfügt über einen edlen musikalischen Schatz: Das überwiegend mit Kindern und Jugendlichen ab acht Jahren besetzte 50-köpfige IndeMusik Orchester.
Einen überzeugenden Beweis ihrer Leistungsfähigkeit lieferte diese eingespielte Gemeinschaft bei einem Konzert im Zirkuszelt auf dem Schulhof der Grundschule in Kornelimünster.
"Vater" des Erfolges ist Vladimir Bayer. Der Russlanddeutsche hat vor neun Jahren die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs in Kornelimünster begonnen. Erst 1994 war Bayer, der in Sibirien, 2500 Kilometer östlich von Moskau, gelebt hatte, nach Deutschland gekommen. Erste Station des hervorragenden Wirkens des studierten Musiklehrers und Dirigenten, der in Russland ein Orchester geleitet hatte, war der kleine Roetgener Ortsteil Rott. Weil er dort aber nicht mehr genügend musikalische Perspektiven sah, wechselte er auf Empfehlung seiner Kollegin Anne Thormählen nach Kornelimünster.
Und was Bayer seitdem dort an Aufbauarbeit geleistet hat, war auf begeisternde Weise zu hören. Die zahlreichen Gäste geizten nicht mit Applaus für den 59-jährigen Profi und seine junge, begeisterungsfähige Truppe. Das Zirkusrund fasste kaum alle Musiker.
Das Spektrum war breit angelegt. Da war genauso Platz für "Yesterday" von den Beatles und die hervorragende Hymne "Music" von John Miles wie für einen sinfonischen Walzer des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch und Henry Mancinis Swingmelodien.

Orchesterparade im Rathaus: Voller Krönungssaal füllt indirekt leere Mägen

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/voller-kroenungssaal-fuellt-indirekt-leere-maegen-1.293041
"Aachener Nachrichten" Sonntag, 9. November 2008
VON: CHRISTOPH GLASSEN

Aachen. Dass immer mehr Besucher Richtung Rathaus strömten, war nicht allein für die auftretenden Musiker Grund zur Freude. Denn die Rechnung an diesem Abend war denkbar simpel: Je voller der Krönungssaal, desto mehr knurrende Kindermägen lassen sich füllen. Das Jugendorchester des Musikvereines Hahn (MVH) hatte zur 6. Orchesterparade eingeladen. Mit von der Partie waren neben den ausrichtenden Hahnern die Jugendorchester des Instrumentalvereins Eilendorf und des Harmonienvereins St. Petrus Baesweiler.
Die Musiker von „IndeMusik”, dem jungen Orchester aus Kornelimünster, ließen höflich dem „Moscow State Wind College Concert Orchestra” den Vortritt, das derzeit bei den Kollegen im Aachener Süden zu Gast ist. Mit der ausdrücklichen Zustimmung aller Beteiligten hatte MVH-Vorsitzender Günther Schreiber beschlossen, den Erlös der Orchesterparade an „Aachener Kindern den Tisch decken” zu spenden. „Jugend spielt für Jugend” lautete folgerichtig der Leitsatz des musikalischen Reigens. Sehr zur Freude von Jörg Meier. Der ehrenamtliche Koordinator der AZ-Hilfsaktion bedankte sich herzlich bei den Musikern, dass sie ihren Einsatz in den Dienst der guten Sache stellen. Gleichzeitig wies Meier auf darauf hin, dass solches Engagement auch dringend notwendig sei: „Man denkt ja: Eltern die keine Geld für Essen haben, so was gibt es in Aachen nicht. Aber zurzeit werden bis zu 300 Kinder täglich durch die Aktion unterstützt.”
Dann waren der Worte genug gewechselt, der Rest des Abends stand ganz im Zeichen der Musik. Als Eisbrecher fungierten die Eildendorfer unter Leitung von Didier Dhont. Mit „Les gendarmes de Saint-Tropez” boten sie ein Stück, das an Lebensfreude schwer zu überbieten ist. Danach war es am Harmonieverein St. Petrus Baesweiler unter Leitung von Benedikt Gohr, die eigene Spielkunst unter Beweis zu stellen. Mit dem majestätischen „Hobbits Dance und Hymn” aus Tolkiens Herr der Ringe gelang dieses Vorhaben auf beeindruckende Weise.

Herausragend war auch die Darbietung von „Dakota”. Der MVH unter Leitung von Jörg Carabin knüpfte nahtlos da an, wo die Baesweiler aufgehört hatten. Besonders viel Applaus gab es für „At world´s end” aus dem Piratenstreifen „Fluch der Karibik”. Das fulminante Finale gestalteten die jungen Russen. Wie schon bei ihrem Konzert im Inda-Gymnasium wussten die angehenden Profi-Musiker unter Leitung von Rem Gecht, mit blitzsauberem Spiel zu begeistern. Ihre Darbietung war vor allem eines: beeindruckend.So konnte Günther Schreiber nach langem Schlussapplaus ein positives Fazit ziehen. Rund 400 Gäste hat der MVH-Vorsitzende gezählt. „Ich bin zufrieden, aber es hätte gern noch ein bisschen mehr sein dürfen.” Spätestens bei der nächsten Orchesterparade kann das Ziel in Angriff genommen werden.


Musiker aus Moskau im Baesweiler Gymnasium

www.aachener-zeitung.de/lokales/nordkreis/musiker-aus-moskau-im-baesweiler-gymnasium-1.291056
"Aachener Zeitung" Dienstag, 21. Oktober 2008
VON: FENJA ERMSCH

Baesweiler.
Auf Einladung des Harmonievereins St. Petrus gastiert am Freitag, 24. Oktober das „Moscow State Wind College Concert Orchestra” im PZ des Baesweiler Gymnasiums.

Das „Moscow State Wind College Concert Orchestra” ist ein Landesorchester der Fachschule für Holz- und Blechbläser, Schlagzeug und Percussion in Moskau. In dieser Fachschule werden besonders begabte junge Musiker zu professionellen, klassischen Orchestermusikern und Solisten ausgebildet.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten zu zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Jugendliche gibt es in der Buchhandlung Wild, Kirchstraße 52, bei Schreiben und Schenken Joswig, Kückstraße 21 und bei den aktiven Mitgliedern des Harmonievereins sowie an der Abendkasse.



Baesweiler. Heute schon hautnah die Stars von morgen erleben: Diese Option war dem Publikum gegeben, das ins Pädagogische Zentrum (PZ) des Gymnasiums gekommen war, um sich einem weitgereisten musikalischen Highlight hinzugeben.
Das russische Landesorchester vom „Moscow State Wind College”, eine Fachschule für Holz- und Blechbläser, Schlagzeug und Percussion, war für vier Tage zu Besuch. Durch die Vermittlung des Jugendorchesters „IndeMusik” aus Kornelimünster lud der Baesweiler Harmonieverein St. Petrus das Jugendorchester in den Nordkreis ein.Das 37-Musiker starke Orchester entstammt einer Fachschule Russlands, die in Zusammenarbeit mit dem Tschaikowski-Konservatorium begabte junge Musiker aus dem ganzen Land zu professionellen, klassischen Orchestermusikern und Solisten ausbildet. Unter der Leitung des Musikprofessors und Direktors der Schule Ren Gecht und seines Sohns Renat Gecht zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr professionelles Können.Als besonderes Talent stellte sich Ivan Kravetz heraus, der als Flötensolist im dritten Satz des Konzerts für die Piccoloflöte von Antonio Vivaldi glänzte. Unter dem impulsiven Dirigenten Ren Gecht übertrafen sich die 14- bis 21-Jährigen mit einem Potpourri aus Guiseppe Verdis „La Traviata” selbst.

Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts Leben